
Reisen nicht möglich. Wir haben die Zeit für Optimierungen genutzt – und wir mussten uns ja auch irgendwie beschäftigen. Wir wissen zwar immer noch nicht, wann und wohin es weitergeht. Träumen und verschiedene Optionen planen sind sehr wichtig, um den Frust- und Depressionslevel tief zu halten. Wir haben, wie bereits erzählt, verschiedene Optionen für die Überwinterung geprüft. Link: https://www.swissgreynomads.com/blog/unser-covid-19-jahr/ Schlussendlich haben wir uns nun seit Dezember 2020 in einem bestens eingerichteten Tiny House „vergraben“. Unser Camper Awenasa ist ja nicht für den Winter gebaut, und wir haben den ganzen Haushalt vor einem Jahr aufgelöst. Es ist uns langweilig. Die laufenden Corona-Nachrichtungen, immer nur negative Presse, keine offene Diskussion mit Andersdenkenden, keine positiven News drücken auf die Stimmung und machen die Seele krank. Wir müssen uns dagegen stemmen! Wir brauchen Lichtblicke.
Mehr Platz für die Zukunft
In Schweden haben wir es gesehen, sehr viele schwedische Reisenden hatten einen kleinen Anhänger dabei. Für die Sportgeräte, für den Schneetöff, usw. Zurück in der Schweiz haben wir uns im Detail damit auseinandergesetzt: und wir haben nun einen kleinen Anhänger gekauft. Heute haben wir diesen nun etwas geschmückt.
Wir können nun unsere 2 Bikes im Anhänger transportieren. Diese haben nämlich in Skandinavien (Naturstrassen, Regen, Schnee, Meer) sehr gelitten. Auf unserer Reise möchten wir auch aufblasbare Kayaks erwerben (diese haben uns in Schweden sehr gefehlt!). Und dann noch etwas: wir hatten immer Hunde, und möchten darum einen treuen Reisebegleiter. Beides hatten wir ursprünglich für Kanada geplant. Nun haben wir jetzt schon im Camper umgeräumt und Platz für Zukünftiges geschaffen. Das Dach hat eine max. Dachlast von 150 kg, uns so könnte bei Bedarf auch ein Dachzelt montiert werden. Wir haben nun fast eine Zwei-Zimmerwohnung:-) und sind bereit.
Platz ausnützen auch im Camper
Eitschpi hat im Camper Gitterkörbchen montiert. Wir lieben es, durch farbige Märkte zu schlendern, Düfte aufzunehmen und mit der Lokalbevölkerung in Kontakt zu treten. Unsere Einkäufe verarbeiten wir womöglich frisch, trocknen jedoch auch gerne Gewürze, Kräuter und Früchte. Wir freuen uns schon darauf, bis die Reihe voll mit gefüllten Gläsern ist. In der Reihe fehlen dürfen selbstverständlich nicht feine süsse Sachen und die Guetslibüchse von Eitschpi.
Auch ein grösserer Spiegel fehlte uns – dieser hat beim Eingang ein Plätzchen gefunden.
Ausräumen, waschen, putzen und dann wieder einräumen
Wir haben einen Vorführtermin anfangs Februar. Anschliessend werden wir alle sieben Sachen wieder einräumen und: hoffentlich kann es losgehen. Aus Kostengründen – wir leben nur mit der AHV-Rente – müssen wir unbedingt die Schweiz, und am liebsten Europa so bald wie möglich wieder verlassen. It’s time to break free !!

Hinterlasse jetzt einen Kommentar