
Die Grenze nach Italien haben wir nun passiert. Wir waren schon viele Jahre nicht mehr in dieser Ecke von Italien.
Richtung Bozen und entlang Trudener Horn NP nach Cavalese und Predazzo
Durch das Eschtal mit seinen riesigen Früchte-Plantagen – wir fragen uns immer wieder, wer das alles isst was angepflanzt wird – fahren wir bis Bozen, dort kurz auf die Autobahn (Maut €1.50) . Wir nehmen die Ausfahrt Richtung Cavalese und schon bald kraxeln wir auf der SS48, ein Teil der Südtiroler Weinstrasse, höher und höher. Es hat ziemlich viel Verkehr und so müssen wir ein paar Mal anhalten, um die Schlange hinter uns aufzulösen. Das gibt uns gerade auch Gelegenheit, in einem tollen Hofladen namens Tschenzhof saftige Äpfel einzukaufen.





Predazzo, Val di Fiemme
Im Verlaufe de Nachmittags erreichen wir unser Etappenziel, den Stellplatz Area Camper Fiemme, wo wir zwei Nächte bleiben. Das ist so unser Rythmus, wenn wir Transit fahren. Nicht zu lange bleiben (ausser es gefällt uns dann so sehr), und doch etwas von der Umgebung sehen. So bleiben wir in Bewegung, und auch für unseren Husky Kenai ist so bestens gesorgt.
Der automatisierte Stellplatz liegt unmittelbar neben dem Fluss und Spazierweg. Die Wanderung Sottosassa führt uns vorbei am Campingplatz Val Verde zur 1893 erbauten Steinbrücke Ponte Lizato, welche den Eingang zum Travignolotal markiet. Links Steilwände, rechts Fluss, so geht es weiter. Aus den Wänden wurde bis 1966 Porphyr extrahiert und zum Bau, u.a. der Europabrücke verwendet. Zahlreiche Haken deuten darauf hin, dass hier Vertikalkletterer ihren Sport ausüben. Wir lesen, dass 1966 eine grosse Überschwemmung grosse Zerstörung angerichtet hat, davon sieht man aber heute nicht mehr viel. Eine weitere Industrie ist hier stark präsent: Holzverarbeitung, uns zwar schon seit sehr sehr langer Zeit.








Passo Rolle Dolomiten
Der 1970 Meter hohe Passo Rolle ist eine der ältesten Transitstrassen durch die Dolomiten. Auf beiden Seiten gut ausgebaut und Touristenmagnet. Wir parkieren auf dem grossen Parkplatz auf der Passhöhe und wollen eine Rundwanderung unternehmen. Relativ schnell kehren wir dann aber wieder um. Zu viele Besucher, und in Kolonnen wandern, ist nicht so unser Ding. Dabei ist es Mittwoch, kaum vorstellbar wie es an den Wochenenden und in der Hochsaison ist! Wir kehren am Restaurant gegenüber dem Parkplatz kurz ein, und fahren dann weiter. Alle Plätze sind mit Campingverboten und tlw. Nachtparkverboten beschildert.
Die Kehren runter sind zahlreicher und teilweise recht eng. Wir mit unserem 6.10 Meter-Camper kommen aber gut durch. Alles Ausschau halten für ein Nachtplätzli nützt nichts, entweder verboten oder zu nah an der Strasse. Es ist schwülheiss unten im Tal, und wir entscheiden bis nach Ferte und dem dortigen schattigen Stellplatz weiterzufahren. 1 Nacht (€13 inkl. V+E), und dann weiter Richtung Slowenien. Um vorwärts zukommen fahren wir teilweise auf der mautpflichtigen Autobahn.








Ankunft in Slowenien
Wir haben die ASCI und die International Campingcard (TCS). Die ACSI hat uns rund CHF 40.- gekostet, und wir profitieren von Pauschalbeträgen inkl. Hund, tlw. sogar inkl. Strom in der Nebensaison. Auch der Kamp David Campingplatz ist Mitglied. Der kleine, familiengeführte Platz liegt sehr schön und ruhig, umgeben von Reben. Die Gebäude sind alle neu, WC/Dusche – alles top, getrennte Abfallentsorgung, eine Reception mit kleinem Shop – und das kleine Bistro wird auch von Lokalen besucht. Sehr sympathisch. Morgen gehen wir in die Natur.



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